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Winter - Sturm

 

Es ist ruhig, alle sind beschäftigt mit Scharren und Fressen. Wenn es in der Nacht so stürmt bin ich immer sehr dankbar, wenn am Morgen noch alle Schafe da sind und kein Zaun am Boden liegt. Oft schlafe ich nicht so ruhig und sorge mich um die Tiere.

 

Komme ich am Morgen mit dem Auto zur Herde freuen sich die Herdenschutzhunde besonders. Sie kennen mein Auto schon von Weitem und warten am Zaun. Oft stehe ich einen Moment in die Schafherde und schaue, ob es allen gut geht. Erst dann verlassen wir den Nachtpferch und ziehen auf gute Futterplätze. Wamiro und Cayu wissen, um was es geht. Wamiro brauche ich kaum noch etwas zu sagen, er geht in den Pferch und bringt auch die letzten Schafe hinaus. Die Schafe sind neugierig und stürmisch, es könnte ja sein, dass das Gras in der hinteren rechten Ecke ganz oben am Waldrand besser ist als das, was vor ihnen ist! Die Hunde haben Arbeit: Herde bremsen, lenken und die zurückgebliebenen Schafe zur Herde bringen.

 

Ich freue mich auf die nächste Zeit. Wir ziehen über die Waldweide Richtung Laufen. Viele Flächen sind am Waldrand. Es gibt schöne Waldlichtungen und viel Naturgras. Später weiden die Tiere auf einer grossen Fläche Kunstwiesen bei einem Bauern.