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Die Wanderung mit der Herde ist zu Ende

 

– die Erinnerungen sind in meinem Herzen.


Am 10. März waren wir zurück auf dem Betrieb in Bubendorf. Der Abschied von der Herde war für mich sehr schwer.

Im Frühling, wenn ich mit der Herde und den Hunden gut eingespielt bin, geniesse ich jeden Tag. Gegen Ende der Winterwanderzeit wurde mir bewusst, wie schnell die Zeit vergehen kann. Diese Erkenntnis "weckte" mich und ich genoss die letzten Tage intensiv. Ich kochte mir einen Kaffee am Mittag, beobachtete die Schafe und spürte die Wärme nach diesem kalten Winter. Ja, der Winter war nicht immer einfach! Doch war er auf seine Art wunderschön. Dankbarkeit erfüllt mich.

 

Mit dem Wärmeeinbruch und den trockenen Tagen wurde es angenehmer zum Hüten, aber es gab ein Problem: Sämtliche Bauern fuhren mit Gülle und Mist auf die wunderschönen Wiesen. Es war bis am Schluss nicht einfach, gutes Futter zu finden. Dank dem direkten Gespräch mit den Bauern konnte ich immer wieder gute Flächen finden. Die Schafe wurden bis zum letzten Tag satt.

 

Nun bin ich mit meinen Schafen, mit Alfi, Wamiro, Cayu und Farrell zurück im Wallis. Ein Teil meiner Schafe sind bereits für den Naturpark im Einsatz und die anderen gebären ihre Lämmer.